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Informationen

Erbkrankheiten

Hier finden Sie eine Übersicht über Erbkrankheiten des Labradors und warum deshalb eine gewissenhafte Wahl bei den Elterntieren getroffen werden muss!

Die folgenden Krankheiten sind Erbkrankheiten, deren Erbgang bekannt ist. Durch entsprechende Gentests ist es daher möglich zu erkennen, ob der Hund gesund (normal/clear), Träger (carrier) oder erkrankt (affected) ist. Zu beachten ist, dass ein "affected" Hund zum Zeitpunkt des Gentest noch keine Symptomatik zeigen muss, aber der Ausbruch der Krankheit zu einer hohen Wahrscheinlichkeit ( je nach Krankheit zw. 80 und 100 % der Hunde) im weiteren Leben auftritt.
Hunde mit dem Status "carrier" können jedoch nie erkranken.

Wenn einer der beiden Elterntiere den Status normal/clear hat, so können die Welpen dieser Verpaarung NICHT erkranken!

Folgende 5 Erbkrankheiten sind am Verbreitesten (abhängig jedoch von Zuchtrichtung, Land, Linien, usw):

HNPK
Hereditäre Nasale Parakeratose - erblicher Gendefekt des Nasenbereiches
Hierbei handelt es sich um die Austrocknung der Haut auf der Hundenase. Diese führt dazu, dass sich auf der Nase eine bröckelige, trockene Hautschicht bildet, welche mit der Nase verbunden und deshalb nicht ablösbar ist. Die trockene Haut kann Risse  und / oder ein Aufplatzen der Haut verursachen. Durch die dadurch entstandenen Wunden können Bakterien eintreten und eine Sekundärinfektion auslösen.
Linderung kann durch Medikamente verschafft werden, geheilt werden, kann es jedoch nicht. Erste Anzeichen für diesen Gendefekt zeigen sich zwischen 9 und 12 Monaten.

prcd-PRA

Progressive Retina Atrophie - Netzhautdegeneration
Bei einer Erkrankung bildet sich die Retina (Netzhaut) des Auges nach und nach zurück. Leider führt dies zu völligen Erblindung des Hundes.
Auftreten kann diese zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr. Ein erkranktes Tier muss selbstverständlich aus der Zucht ausgeschlossen werden.

CNM
Centronuclear Myopathy - Myopathie
Myopathie meint Erkrankungen der Muskeln. Diese können tumorbedingt, toxisch, entzündlich, metabolisch, ernährungsbedingt oder eben auch vererbt sein. Bei der erblichen Form der Myopathie wird ein großer Teil der Skelettmuskulatur zerstört. Die Symptomatik gestaltet sich sehr auffallend als generalisierte Muskelschwäche. Hunde, die daran erkrankt sind, können nur sehr gering belastet werden und kollabieren schnell, wenn sie in der Kälte sind. Bei Belastung des Hundes kommt es zur Muskelatrophie, die teilweise auch die Kopfmuskeln betrifft. Erste Symptome zeigen sich bereits zwischen sechs Wochen und sieben Monaten.

EIC
Exercise Induced Collapse - Belastungsinduzierter Kollaps
Hierbei handelt es sich um eine neuromuskuläre Erkrankung. Die Krankheit kann in unterschiedlicher Ausprägung auftreten - vom schaukelnden Gangbild bis hin zum Kollaps nach 5 bis 10 minütiger anstrengender Belastung. Oft sind die Hunde während des Kollaps bei Bewusstsein und möchten trotz des Versagens der Hinterhand weiterlaufen. Manchmal kommt es auch zu Gleichgewichtsstörungen und Desorientierung, aber auch zur Bewusstlosigkeit.

SD 2
Skeletale Dysplasie 2 - Zwergenwuchs
SD 2 ist eine Erbkrankheit, die durch eine Anomalie das Knorpel- und Knochenwachstum stört. Dadurch kommt es zu einem frühzeitigen Stillstand des Röhrenknochenwachstums. Die Entwicklung des restlichen Rumpfes ist jedoch normal, welches ein unproportionales Erscheinungsbild des Hundes mit sich zieht.  Betroffene Hunde haben zum Glück keine weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die Krankheit verursacht auch keine Schmerzen. Über Langzeitschäden durch den unproportionalen Körperbau ist noch nicht ausreichend bekannt.

 
 
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